Unsere Publikationsdatenbank

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Urbane Dörfer. Wie digitales Arbeiten Städter aufs Land bringen kann.

Bislang zeigt sich in vielen entlegenen Landstrichen Ostdeutschlands das gleiche Bild: Dörfer und Kleinstädte erleben einen schleichenden Bevölkerungsschwund und die Bevölkerung altert stark. Doch es tut sich etwas: Auf sogenannten Meetups, in Coworking Spaces und Berliner Hinterhöfen planen Städter, wie sie ihren Traum vom gemeinschaftlichen Wohnen und digitalen Arbeiten auf dem Land umsetzen können. Sie könnten Pioniere einer neuen Bewegung sein, die mit digitalen Innovationen und urbanen Ideen das Leben auf dem Land neu erfinden.

In dieser Studie haben das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und Neuland21 insgesamt 18 solcher Projekte untersucht. Sie zeigen, wie Stadtmüde in Dörfern und Kleinstädten gemeinschaftliche Wohnformen und innovative Arbeitsmodelle entwickeln und erproben. Und welche Geschäfts- und Versorgungsideen neben den Wohnprojekten vor Ort noch entstehen.

Kategorie
Externe Publikationen
Handlungsfelder
Fachkräftesicherung allgemein Vereinbarkeit von Familie und Beruf Demografie Regionalmanagement Ländlicher Raum Digitalisierung
Erscheinungsdatum
12.08.2019

Pocket Checkliste: Das gemeinsame Projekt. Definition von Zielen und Maßnahmen in Netzwerken zur Fachkräftesicherung

Die vorliegende Pocket Checkliste des Innovationsbüros Fachkräfte für die Region unterstützt Netzwerke zur Fachkräftesicherung dabei, konkrete Projekte auf den Weg zu bringen. Sie setzt dort an, wo die Pocket Checkliste "Fachkräfteanalyse in regionalen Netzwerken" aufgehört hat: Diese hilft dabei, den Fachkräftebedarf und die entsprechenden Potenziale in der jeweiligen Region zu analysieren. Auf dieser Basis lassen sich gemeinsame Schwerpunkte für das konkrete Netzwerkhandeln festlegen.

Kategorie
Eigenpublikationen
Handlungsfelder
Netzwerkmanagement
Erscheinungsdatum
24.07.2019

IAB-Stellungnahme 11/2019: Digitalisierung der Arbeitswelt - Bisherige Veränderungen und Folgen für Arbeitsmarkt, Ausbildung und Qualifizierung

Die Stellungnahme beinhaltet die Antworten des IAB zum Fragenkatalog aller Fraktionen im Rahmen der Anhörung der Enquete-Kommission 'Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt' des Deutschen Bundestags am 11. Februar 2019. Das IAB berichtet über die durch die Digitalisierung bisher hervorgerufenen Veränderungen und Folgen für Arbeitsmarkt, Ausbildung und Qualifizierung.

Die Autorinnen und Autoren bilanzieren, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass der technologische Fortschritt zu weniger Beschäftigung führt. Allerdings ist es durch die technologischen Entwicklungen zu Strukturverschiebungen zwischen Branchen und Berufen gekommen, was auch weiterhin für die Zukunft erwartet werden kann. Durch die Digitalisierung ergeben sich nicht nur Substituierbarkeits-, sondern auch Produktivitäts- und Inklusionspotenziale. Sie raten zu einer Reduzierung der Zahl der dualen Ausbildungsberufe, weil mit zu starker berufsfachlicher Spezialisierung Erwerbsrisiken verbunden sind. Zur Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt, empfehlen sie, die Berufsschulen, überbetriebliche Ausbildungseinrichtungen oder durch Ausbildungsverbünde/-konsortien organisierte Technologiezentren zu zentralen Orten der Wissensvermittlung über die Digitalisierung der Arbeitswelt zu machen. Damit sich Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote besser inhaltlich festlegen lassen, sollten neue Verfahren entwickelt werden, mit denen die in den Berufen, Branchen und Regionen erforderlichen Kompetenzprofile beschrieben werden können. Hilfreich wären außerdem eine engere Verzahnung von Technologieentwicklern und den für Ausbildung und Qualifizierung zuständigen Akteuren sowie eine systematische Begleitung von Technologieforschungsförderung.

Kategorie
Externe Publikationen
Handlungsfelder
Fachkräftesicherung allgemein Weiterbildung Berufliche Ausbildung Digitalisierung
Erscheinungsdatum
01.07.2019

Kurzfassung 3. Themenstudie: Zur Relevanz der Arbeit regionaler Netzwerke - Der Einfluss von regionalen Aktivitäten zur Fachkräftesicherung auf die wirtschaftliche Entwicklung

Die Kurzfassung der 3. Themenstudie des Innovationsbüros Fachkräfte für die Region beschäftigt sich mit der Frage, welchen Einfluss die Aktivitäten Fachkräftenetzwerke auf die wirtschaftliche Entwicklung der jeweiligen Regionen haben. Untersucht wird, welchen Beitrag die Netzwerkarbeit für die Entwicklung der Strukturen und Rahmenbedingungen vor Ort, die Wahrnehmung als attraktiver Arbeitsort und die spezifische Fachkräftesituation in den Unternehmen leistet.

Kategorie
Eigenpublikationen
Handlungsfelder
Netzwerkmanagement Fachkräftesicherung allgemein
Erscheinungsdatum
21.06.2019

Ungleiches Deutschland - Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2019

Sinkende Arbeitslosigkeit, innovative Industrien und Wachstumsraten, von denen die meisten europäischen Nachbarn nur träumen können - Deutschland steht im internationalen Vergleich gut da. Nur, längst nicht alle profitieren vom wirtschaftlichen Wachstum. Der Disparitätenbericht 2019 zeigt vielmehr: Die sozioökonomische Ungleichheit in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren verfestigt.

Während einzelne Städte boomen, drohen ganze Regionen langfristig abgehängt zu werden. Dort wo es wirtschaftlich bergauf geht, setzen steigende Mieten selbst die Mittelschicht immer mehr unter Druck. Das starke Wirtschaftswachstum hat nicht dazu geführt, die Gräben zwischen reichen und ärmeren Gegenden abzubauen. Der Ausgleich zwischen Bund und Ländern muss dringend neu geregelt werden.

Der Bericht knüpft an den Disparitätenbericht 2015 an und geht darüber hinaus. Er liefert eine umfassende Bestandsaufnahme der sozioökonomischen Ungleichheit in Deutschland und stellt klare Forderungen an die Politik.

Kategorie
Externe Publikationen
Handlungsfelder
Fachkräftesicherung allgemein Regionalmanagement Ländlicher Raum
Erscheinungsdatum
01.05.2019

3. Themenstudie: Zur Relevanz der Arbeit regionaler Netzwerke - Der Einfluss von regionalen Aktivitäten zur Fachkräftesicherung auf die wirtschaftliche Entwicklung

Die 3. Themenstudie des Innovationsbüros Fachkräfte für die Region beschäftigt sich mit der Frage, welchen Einfluss die Aktivitäten Fachkräftenetzwerke auf die wirtschaftliche Entwicklung der jeweiligen Regionen haben. Untersucht wird, welchen Beitrag die Netzwerkarbeit für die Entwicklung der Strukturen und Rahmenbedingungen vor Ort, die Wahrnehmung als attraktiver Arbeitsort und die spezifische Fachkräftesituation in den Unternehmen leistet.

Kategorie
Eigenpublikationen
Herausgeber
Innovationsbüro Fachkräfte für die Region
Handlungsfelder
Fachkräftesicherung allgemein Netzwerkmanagement
Erscheinungsdatum
09.04.2019

Die demografische Lage der Nation – Wie zukunftsfähig Deutschlands Regionen sind

Dank Zuwanderung und leicht gestiegener Kinderzahlen erlebt Deutschland aktuell ein demografisches Zwischenhoch. Die Einwohnerzahl ist mit rund 83 Millionen auf eine neue Rekordmarke geklettert. Doch die eigentlichen Herausforderungen des demografischen Wandels sind damit nicht aus der Welt: Weniger Arbeitskräfte, steigende Kosten in den Sozialsystemen und immer stärker zu Tage tretende regionale Verwerfungen verlangen nach neuen Antworten von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Berlin-Institut hat die demografische Lage der Nation untersucht und erstmals eine eigene, regionale Bevölkerungsprognose für alle 401 Kreise und kreisfreien Städte berechnen lassen. Welche Städte mit einem weiteren Zulauf an Mitbürgern rechnen können, wo auch im Osten blühende Landschaften entstehen, welche Landstriche zu veröden drohen und wo bald schon vier Beerdigungen auf eine Geburt kommen werden, zeigt die neue Studie.

Kategorie
Externe Publikationen
Handlungsfelder
Regionalmanagement Ländlicher Raum Demografie Fachkräftesicherung allgemein
Erscheinungsdatum
09.04.2019

lidA – Idee, Studie, Ergebnisse - eine Kohortenstudie zu Arbeit, Alter, Gesundheit und Erwerbsteilhabe bei älteren Erwerbstätigen in Deutschland

Die Babyboomer-Generation bildet heute die größte Erwerbsgruppe in der Bundesrepublik. Seit 2011 begleitet die repräsentative lidA-Studie die Babyboomer-Jahrgänge 1959 und 1965 auf ihrem Weg von der Arbeit in den Ruhestand.

Die Ergebnisse legen nahe: Fast alle erwerbstätigen Babyboomer dieses Alters stehen noch mit beiden Beinen fest im Arbeitsleben. Gleichzeitig möchte aber über die Hälfte von ihnen so früh wie möglich aus dem Erwerbsleben ausscheiden, und nur jede/r Zehnte würde gerne bis zum gesetzlich vorgesehenen Renteneintrittsalter arbeiten. Dies zeigt, dass in Deutschland - allen hohen Erwerbsquoten Älterer zum Trotz - nach wie vor eine ausgeprägte "Kultur des Frühausstiegs" vorherrscht.

Die Faktoren, die darüber entscheiden, wie lange man erwerbstätig ist, sind zahlreich und in aller Regel eng miteinander verwoben. Über die Arbeitswelt hinaus sind hier von ganz besonderer Bedeutung die Erwerbsmotivation sowie die Arbeitsfähigkeit, jeweils in ihrem Wechselspiel mit der Gesundheit. Die lidA-Studie ermöglicht mit jeder Erhebungswelle zunehmend, die Komplexität dieser Zusammenhänge besser zu verstehen und so zu deuten, dass Erkenntnisse von gesellschaftlicher und betrieblicher Relevanz abgeleitet werden können.

Kategorie
Externe Publikationen
Handlungsfelder
Fachkräftesicherung allgemein Beschäftigung Älterer Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Erscheinungsdatum
01.02.2019

Pocket Checkliste

Eine erfolgreiche Netzwerkarbeit setzt die genaue Analyse von Fachkräftebedarfen und -potenzialen in der jeweiligen Region voraus. Unter Analyse verstehen wir dabei einen Diskussions- und Verständigungsprozess entlang aussagekräftiger Daten und Informationen zur regionalen Fachkräftesituation. Idealerweise gelingt es regionalen Netzwerkakteuren in einem solchen Prozess, aufgrund plausibler und geteilter Einschätzungen gemeinsam Schwerpunkte für das künftige Netzwerkhandeln zu definieren. Hieraus entwickeln die Netzwerke dann konkrete Ziele und Maßnahmen, die einen nachweisbaren Beitrag zur Fachkräftesicherung einer Region leisten. Damit auch Ihr Netzwerk erfolgreich Handeln kann, zeigen wir Ihnen nicht nur, was gut gemachte Fachkräfteanalysen ausmachen, sondern leiten Sie Schritt-für-Schritt an: von der Vorbereitung und Erhebung der Daten bis zur Auswertung.

Kategorie
Eigenpublikationen
Herausgeber
Innovationsbüro Fachkräfte für die Region
Handlungsfelder
Netzwerkmanagement
Erscheinungsdatum
22.10.2018

OECD Regions and Cities at a Glance 2018

Regionale wirtschaftliche und soziale Unterschiede sind in den Fokus der öffentlichen Debatte gerückt. Doch wie haben sich die Unterschiede zwischen verschiedenen Regionen tatsächlich entwickelt? Wachsen Länder zusammen oder driften sie wirtschaftlich und sozial auseinander?

Der OECD-Bericht "OECD Regions and Cities at a Glance 2018" enthält eine umfassende Bewertung, wie die Städte und Regionen in ihren Bemühungen vorankommen, die Wirtschaft zu stärken, die Lebensqualität der Bürger zu erhöhen und eine integrativere Gesellschaft zu fördern. Er bietet ein vergleichendes Bild der Entwicklung von Standortproduktivität, Wirtschaftswachstum, Unternehmertätigkeit und Lebensqualität in den Regionen und Städten im OECD-Raum und in ausgewählten Drittländern. Besonderes Augenmerk wird dabei auf räumliche Ungleichheiten gelegt (z.B. bei Einkommen und Chancen), auf die Integration von Migrantinnen und Migranten in OECD-Regionen sowie auf geschlechtsspezifische Unterschiede in verschiedenen Bereichen der Lebensqualität auf regionaler Ebene.

Kategorie
Externe Publikationen
Herausgeber
Handlungsfelder
Fachkräftesicherung allgemein
Erscheinungsdatum
09.10.2018

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