Uni Osnabrück wird Impulsgeber bei beruflicher Bildung

Die Universität Osnabrück hat eine bundesweit einmalige Stiftungsprofessur zur Erforschung der beruflichen Bildung besetzt. Der renommierte Berufs- und Wirtschaftspädagoge Dietmar Frommberger trat am 1. September 2017 seinen Dienst an.

Stifter der neuen Professur sind der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und die DIHK-Gesellschaft für berufliche Bildung, einer Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung. Sie erhoffen sich dadurch Impulse zur Verbesserung beruflicher Bildung. „Berufliche Bildung ist entscheidend für die Stärke, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft“, sagt Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK. Die Stiftungsprofessur knüpfe an eine breite Expertise der Uni Osnabrück auf diesem Gebiet an.

Zum Hintergrund: Die demografische Entwicklung sowie der Trend zum Studium führen dazu, dass sich immer mehr Schulabgänger gegen eine duale Ausbildung entscheiden. Darüber hinaus ist die berufliche Bildung von raschen Veränderungen der Arbeitswelt geprägt – besonders durch die Digitalisierung. „Diese Entwicklungen betreffen unmittelbar die IHK-Mitgliedsunternehmen, die auf beruflich qualifizierte Fachkräfte angewiesen sind“, erklärt Dercks. Deshalb sei es erforderlich, die Strukturen beruflicher Bildung und deren Perspektiven verstärkt wissenschaftlich zu untersuchen.

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag der Neuen Osnabrücker Zeitung GmbH  Co. KG