Studie: Digitale Bildung in Unternehmen

Wie KMU E-Learning nutzen und welche Unterstützung sie brauchen

Die fortschreitende Digitalisierung sowie zunehmende Fachkräfteengpässe machen es für Unternehmen unerlässlich, kontinuierlich in Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden zu investieren. Um den Wandel der Kompetenzbedarfe im Zuge der Digitalisierung, den Stellenwert von E-Learning sowie Motive und Hemmnisse für den Einsatz von digitalen Lernmedien zu ermitteln, führte das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) eine repräsentative Unternehmensbefragung durch.

E-Learning ist in Weiterbildung weit verbreitet, doch seine Potenziale werden noch nicht ausgeschöpft

Mehr als 80 Prozent der im Jahr 2018 befragten Unternehmen haben bereits digitale Lernmedien eingesetzt. Dabei geht es häufig um digitalisierte Literatur, beispielsweise Betriebsanleitungen als PDF. Webinare, Online-Selbstlernprogramme, Lernplattformen oder gar selbst produzierte Lernvideos werden dagegen noch seltener genutzt, obwohl sie großes Potenzial bieten. Dabei sehen gut zwei Drittel der Unternehmen in der Nutzung digitaler Lernmedien ein wichtiges Instrument, um mit der Digitalisierung Schritt halten zu können.

Insbesondere KMU räumen digitalen Lernmedien einen hohen Stellenwert ein

Unternehmen schreiben klassischen Lernmedien häufiger einen höheren Stellenwert als digitalen Lernmedien zu als umgekehrt. Auffällig ist jedoch, das kleine und mittlere Unternehmen (KMU) digitalen Lernmedien häufiger einen höheren Stellenwert einräumen als dies große Unternehmen tun. Für mehr als die Hälfte der kleinen Unternehmen sind digitale Lernmedien in der Aus- und Weiterbildung mindestens genauso wichtig oder sogar wichtiger als klassische Lernformate.

Auch in Zeiten der Digitalisierung bleibt IT-Anwenderwissen wichtiger als IT-Fachwissen. Zudem sind Soft Skills wichtig

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Quelle: www.kofa.de, 13.09.2019