Schwerpunkt liegt auf Fachkräftesicherung

Mit der demografischen Entwicklung und der Digitalisierung steht der Arbeitsmarkt vor ganz anderen Herausforderungen als noch vor wenigen Jahren. Ein neues Gesetz und viel Geld sollen helfen - doch das nicht allein.

Einer nahezu stetig geringer werdenden Anzahl von Arbeitslosen im Erzgebirge steht eine kontinuierlich wachsende Anzahl von offenen Stellen gegenüber. Doch nicht nur deshalb sieht sich Nino Sciretta als neuer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit in Annaberg-Buchholz im Vergleich zu seinem Vorgänger Siegfried Bäumler vor ganz neuen Herausforderungen auf dem einheimischen Arbeitsmarkt. Neben der demografischen Entwicklung nennt der Chef unter anderem die Digitalisierung. Deshalb bilde für ihn das Thema Fachkräftesicherung insgesamt den Arbeitsschwerpunkt.

Dabei helfen soll unter anderem das neue Qualifizierungschancengesetz, das seit dem 1. Januar dieses Jahres in Kraft ist - also gerade so lange, wie der gebürtige Zwickauer in seiner Position in Annaberg-Buchholz. Durch das Gesetz werde vor allem die Förderung der Weiterbildung von Beschäftigten weiter gestärkt - unabhängig von der Ausbildung und dem Lebensalter der Betroffenen sowie vor allem der Betriebsgröße des jeweiligen Unternehmens. Denn mit dem neuen Gesetz gibt es laut Sciretta weniger Ausschlusskriterien von der entsprechenden Förderung. Unter anderem könnten nunmehr auch Unternehmen ab einer Beschäftigtenzahl von 250 profitieren.

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Quelle: www.freiepresse.de, 22.02.2019