Öffentliche Fördermaßnahmen in der Ausbildung

Manchmal können Betriebe und Jugendliche nicht alle Herausforderungen in der Ausbildung alleine stemmen. Etwa wenn der Auszubildende besonderen Förderbedarf in der Berufsschule hat, es Schwierigkeiten mit Kollegen gibt oder sprachliche Hürden den Ausbildungsalltag erschweren. Im schlimmsten Fall droht ein Ausbildungsabbruch – sowohl für Betriebe als auch für die Auszubildenden ein Worst-Case-Szenario.

Vorteile

Damit es gar nicht erst zu Abbrüchen kommt, bieten Ihnen Staat und Bundesagentur für Arbeit zahlreiche Fördermaßnahmen, die für Sie in der Regel kostenlos sind. Die Förderangebote reichen von einer sozialpädagogischen Begleitung über fachlichen Nachhilfeunterricht bis hin zu Zuschüssen zur Ausbildungsvergütung. Die nachfolgende Tabelle liefert Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Unterstützungsmaßnahmen:

Benötigte UnterstützungGeeignete Maßnahme
Vorbereitung auf die Ausbildung sowie durchgängige sozialpädagogische, fachliche und sprachliche Unterstützung Assistierte Ausbildung (AsA)
Punktuelle sozialpädagogische, fachliche und sprachliche UnterstützungAusbildungsbegleitende Hilfen (abH)
Intensive sprachliche FörderungSprachkurse im Rahmen der ESF-BAMF-Sprachförderung sowie der "Berufsbezogenen Deutschsprachförderung"
Finanzielle Unterstützung von AuszubildendenBerufsausbildungsbeihilfe (BAB)

In vielen Fällen steht diese Unterstützung auch Flüchtlingen zu. Ob eine Förderfähigkeit besteht, hängt vom Aufenthaltsstatus und Herkunftsland des Auszubildenden ab. Auf beide Aspekte wird bei der Beschreibung der einzelnen Maßnahmen eingegangen.

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Quelle: www.kofa.de, 08.08.2019