Initiativen aus Brandenburg und Sachsen: Großes Rückkehrbedürfnis nach Ostdeutschland

Seit der Wende haben mindestens zwei Millionen Menschen die ostdeutsche Provinz verlassen. Um Verödung und Überalterung aufzuhalten, werben Brandenburg und Sachsen aktiv um Rückkehr-Willige. Und tatsächlich ziehen immer mehr Menschen zurück in die Regionen ihrer Kindheit.

"Ein eigenes Haus für mich und meine Familie!" Verzückt seufzend schaut der junge Mann im Kino-Werbespot auf ein leuchtend weißes Einfamilienhaus mit Satteldach und kleinem Garten:"Bei den Preisen hier leider undenkbar…" Der Traum von den eigenen vier Wänden muss nicht länger unerfüllt bleiben, denn in Mittelsachsen gibt es nicht nur nahe gelegene attraktive Großstädte und günstige Grundstücke auf dem Land, sondern auch fair zahlende Arbeitgeber…"

Kleinunternehmer werben um Arbeitskräfte

Die Charmeoffensive des Gerüstbauunternehmens aus dem sächsischen Roßlau spiegelt die Misere. Es fehlt in Mitteldeutschland in fast allen Branchen und Gewerken an jungen Arbeitskräften. Der Grund: In den Jahren 1989 und 1990 erlebten die ostdeutschen Länder einen Aderlass. Von 1990 bis 2012 verringerte sich die ostdeutsche Bevölkerung allein durch die Ost-West-Wanderung um rund zwei Millionen Menschen. Die Folge: Eine starke Überalterung der Gesellschaft in einigen ländlichen Gegenden und wenig Chancen für die Jugend.  Das hat sich inzwischen geändert. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

Quelle: www.deutschlandfunk.de, 21.09.2018