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Gewusst wie: Netzwerkarbeit an die Bedürfnisse von KMU anpassen!

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bleiben in Fachkräftenetzwerken oft nur passive Informationsempfänger. Der Grund: Viele Netzwerke kennen die Bedürfnisse der KMU nicht ausreichend und arbeiten an ihren Interessen vorbei. Das zeigt die erste Themenstudie, die das „Innovationsbüro Fachkräfte für die Region“ mit dem „Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW)“ durchgeführt hat.

„KMU brauchen möglichst konkrete und unmittelbare Beratung und Hilfe. Reine Informations- oder Strategieveranstaltungen sind für sie eher uninteressant“, erklärt Jan Kuper, Projektleiter des „Innovationsbüros Fachkräfte für die Region“. Wichtig ist, dass die Netzwerke nicht nur theoretisches Wissen für KMU bieten, sondern dass sie diese auch bei konkreten Projekten begleiten. Das bedeutet, dass eine möglichst langfristige und stabile Beziehung zwischen Netzwerk und KMU aufgebaut werden muss.

„Die richtigen Mittel dafür sind eine persönliche Ansprache und zielgruppenspezifische Formate", sagt Dr. Andreas Koch, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAW und verantwortlich für die Studie. So müssten Workshops für Unternehmen z. B. nicht am Tage, sondern abends stattfinden. „Sonst kommt kein Unternehmer", so Koch. Es sei auch kein Problem, wenn diese bei entsprechender Qualität etwas kosten. Er stellt weiter fest: „Ein wichtiges Argument für KMU, sich an Netzwerkaktivitäten zu beteiligen, ist nicht zuletzt die Steigerung ihrer Sichtbarkeit nach außen.“

Die Studie „KMU als Partner regionaler Fachkräftenetzwerke: Erfolgreiche Strategien aus der Praxis und Handlungsempfehlungen“ können Sie ab jetzt als Kurzfassung downloaden. Die Langfassung folgt in Kürze.

Link zum Download: www.fachkraeftebuero.de/index.php?id=566