Einheitlicher Arbeitsschutz gegen das Coronavirus

Bundesarbeitsminister Heil stellt Arbeitsschutzstandard COVID 19 vor

In der aktuellen Zeit der Corona-Pandemie haben Sicherheit und Gesundheitsschutz gerade für Beschäftigte und Unternehmen hohe Priorität. Mit zusätzlichen Arbeitsschutzstandards soll Betrieben die Wiedereröffnung ermöglicht werden. Denn mit den am 15. April von Bund und Ländern beschlossenen ersten Lockerungen der Schutzmaßnahmen werden mehrere Beschäftigte wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Die Arbeitgeber sind daher aufgefordert, dafür zu sorgen, dass ihre Beschäftigen auch sicher wieder arbeiten können.

Die Bundesregierung hat daher bundesweit einheitliche, ergänzende Arbeitsschutzstandards für Beschäftigte und Arbeitgeber zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus beschlossen. Darin werden Regeln und Empfehlungen konkret und verbindlich formuliert, um den notwendigen Arbeits- und Gesundheitsschutz ganz konkret in der Praxis und branchenübergreifend  anwenden zu können. Die Regeln ergänzen den bestehenden Arbeitsschutz.

Das BMAS hat einen zeitlich befristeten Beraterkreis „Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz zur Prävention SARS-CoV-2“ eingerichtet, um zeitnah und koordiniert auf die weitere Entwicklung der Pandemie reagieren und ggf. notwendige Anpassungen am vorliegenden Arbeitsschutzstandard vornehmen zu können. Darin ist neben dem BMAS die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), das Robert-Koch Institut (RKI), und die Sozialpartner (der Deutschen Gewerkschaftsbundes sowie die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber­verbände) die Unfallversicherungsträgern (UVT), Länder sowie Sachverständige vertreten.

Weitere Informationen zu den getroffenen Regel finden Sie hier: klick

 

Quelle: 16.04.2020, www.bmas.de