Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit: Makroökonomische Auswirkungen auf Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Löhne von morgen.

Die Digitalisierung führt zum Verlust von Arbeitsplätzen? Nicht unbedingt! Das zeigt die Studie von Dr. Melanie Arntz, Dr. Terry Gregory und Dr. Ulrich Zierahn.

Die gesellschaftlichen und ökonomischen Konsequenzen einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt werden in der öffentlichen Debatte kontrovers diskutiert. Insbesondere wird befürchtet, dass zunehmend Jobs durch den Einsatz von Maschinen und intelligenten Algorithmen gefährdet sind. In der Diskussion werden meist makroökonomische Anpassungsprozesse wie das Entstehen neuer Industrien und Arbeitsplätze vernachlässigt. Ziel des Projekts ist es abzuschätzen, wie sich technologischer Wandel in Form von Automatisierung und Digitalisierung auf Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Löhne auswirkt und dabei wichtige makroökonomische Anpassungsprozesse einzubeziehen. Die Analysen sind von besonderem Interesse für die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, da sie Aufschluss darüber geben, wie sich Chancen und Risiken der Digitalisierung auf die Arbeitskräfte verteilen, welche Arbeitsmarktgruppen besonders durch mögliche Arbeitsplatzverluste bedroht sind und wie ein erfolgreicher Umgang mit der Digitalisierung gelingen kann.

Die gesamte Studie gibt es hier zum downloaden.

Quelle: ZWE, 08-05.2018