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Arbeitskräfteangebot sinkt auch bei hoher Zuwanderung

In Deutschland führt die demografische Entwicklung langfristig dazu, dass die Zahl der erwerbsfähigen Menschen sinkt und die Erwerbsbevölkerung spürbar altert. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stellt nun fest: Selbst Zuwanderung im erwartbaren Umfang sowie die seit Kurzem beobachteten höheren Geburtenziffern werden daran kaum etwas ändern.

Da das Erwerbspersonenpotenzial – die Summe aus Erwerbstätigen, Erwerbslosen und Stiller Reserve – nahezu die Obergrenze des Arbeitskräfteangebots bildet, werden den Betrieben laut IAB langfristig weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Auch eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren könne diesen Trend lediglich abschwächen.

Mehr zum Thema erfahren Sie im IAB-Kurzbericht 6/2017.