| Veranstaltung

5. Innovationstag: Innovative Netzwerke und Netzwerkkoordinatoren ausgezeichnet!

Das BMAS hat heute fünf herausragende, innovative Netzwerke und drei Netzwerkkoordinatoren ausgezeichnet, die sich für regionale Fachkräftesicherung engagieren und dabei neue Wege beschreiten. Mit der Auszeichnung würdigt das BMAS stellvertretend für zahlreiche Akteure das außerordentliche Engagement im Bereich der Fachkräftesicherung und das hohe Niveau der Netzwerkarbeit.

Gruppenfoto der Sieger (Die Ehrung nahmen Thorben Albrecht (Staatssekretär im BMAS) und Dr. Achim Dercks (stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK) vor)

Bei den ausgezeichneten Netzwerken handelt es sich um:

  • Netzwerk: Aktionskreis KOMpetenzPASS Berufsrückkehr,
  • Netzwerk: BANG Netzwerk – Berufliches Ausbildungsnetzwerk im Gewerbebereich,
  • Netzwerk: Comeback Elbe-Elster,
  • Netzwerk: NETWORK waldeck|frankenberg GbR,
  • Netzwerk: Wirtschaftsforum der Region Passau e. V.

Zu den Steckbriefen der Netzwerke geht es hier.


Bei den ausgezeichneten Netzwerkkoordinatoren handelt es sich um:

  • Netzwerkkoordinatorin: Alice Güntert, Forum „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“,
  • Netzwerkkoordinator: Christian Justa, Cleveres Köpfchen – Główka pracuje,
  • Netzwerkkoordinator: Dr. Dirk Lüerßen, Wachstumsregion Ems-Achse e. V.

Zu den Steckbriefen der Netzwerkkoordinatoren geht es hier.

Der Wettbewerb richtete sich an Netzwerke, die Maßnahmen in ihrer Region erfolgreich umsetzen, nachweislich Ergebnisse bei der Fachkräftesicherung erzielen sowie ihre Projekte evaluieren und bei Bedarf anpassen. Erstmalig waren Netzwerkkoordinatoren zu empfehlen, die sich haupt- oder ehrenamtlich mit besonderem Engagement und Leidenschaft für ihr Netzwerk einsetzen.

Fachkräftesicherung weiterdenken - Digitalisierung braucht Qualifizierung

Die Preisverleihung fand im Rahmen des 5. Innovationstages Fachkräfte für die Region statt. Ziel des Innovationstages ist es, den deutschlandweit rund 500 Netzwerken und Projekten zur Fachkräftesicherung eine Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zu bieten. In diesem Jahr stand der Innovationstag unter dem Motto „Fachkräftesicherung weiterdenken - Digitalisierung braucht Qualifizierung“. Regionale Fachkräftenetzwerke diskutierten mit Wissenschaft, Unternehmen und Politik, welche digitalen Kompetenzen gefragt sind und wie Wissen vermittelt werden kann. Diskutiert wurde aber auch, wie die Unternehmen mit der zunehmenden Digitalisierung umgehen.

Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt steigert den Qualifizierungsbedarf - so das klare Ergebnis des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) initiierten Dialogprozesses Arbeiten 4.0. Die Frage der Qualifizierung ist eine der großen Gestaltungsaufgaben für die Unternehmen und ihre Beschäftigten.

„Die Vielfalt und die Stärken von regionalen Netzwerken zur Fachkräftesicherung zu würdigen, ist uns ein besonderes Anliegen“, betonte Staatssekretär Thorben Albrecht. „Netzwerke verbinden, geben Impulse und Unterstützung - und das auch überregional. Das alles sind Vorteile, die uns helfen werden die zukünftigen Herausforderungen der Fachkräftesicherung und der Digitalisierung zu meistern. Eine unserer zentralen Schlussfolgerungen aus dem Dialogprozess Arbeiten 4.0 war, dass die Entwicklung der individuellen Beschäftigungsfähigkeit immer wichtiger wird. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, dass wir Leistungs- und Lernpotenziale der Beschäftigten erkennen, erhalten und weiterentwickeln. Denn eine innovative Wirtschaft braucht ein breites Potenzial von möglichen Mitarbeitern auf der Höhe der Zeit“, so Albrecht weiter.