34 Milliarden für Weiterbildung

17 Stunden bildet sich jeder Arbeitnehmer in Deutschland im Schnitt je Jahr weiter, wie aus einer neuen Umfrage hervorgeht. Im Zentrum steht die Digitalisierung - und das gleich in zweierlei Hinsicht.

Für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter haben die deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr 33,5 Milliarden Euro ausgegeben. Das geht aus einer Umfrage des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter mehr als 1700 Unternehmen hervor.

Im Zentrum steht den IW-Forschern zufolge das Thema Digitalisierung – sowohl die Inhalte als auch die Form. Zusätzlich zu klassischen Seminaren setzen die Firmen auch auf Videos oder OnlineKurse. Neben beruflichem Fachwissen geht es häufig um Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit. „Größter Vorteil des digitalen Lernens ist, dass es sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren lässt“, sagte IW-Wissenschaftlerin Susanne Seyda.

Grundsätzlich investieren kleine und mittlere Unternehmen je Mitarbeiter 150 Euro mehr in Weiterbildung als große Firmen. Das IW erklärt das damit, dass die Kleinen es schwerer haben, in Zeiten des Fachkräftemangels Personal an sich zu binden – und im Wettbewerb mit den Großen deshalb auf mehr Bildungsangebote setzen.

Quelle: FAZ, am 05.12.2017, 13:28 Uhr